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Gewerkschafter wählen SPD

Bekanntlich mussten bei den hessischen Landtagswahlen CDU und SPD ganz herbe Verluste einstecken. Zu den Wahl-Gewinnern gehören dagegen die Grünen und AfD.

Bekanntlich mussten bei den hessischen Landtagswahlen CDU und SPD ganz herbe Verluste einstecken. Zu den Wahl-Gewinnern gehören dagegen die Grünen und AfD. Linke und FDP bleiben weiter im Landtag, während die AfD erstmals dort vertreten ist.

Wäre es aber nach den Gewerkschaftern in Hessen gegangen, dann hätten die SPD und ihr Spitzenkandidat Thorsten Schäfer-Gümbel klar die Nase vorne gehabt, so die Forschungsgruppe Wahlen. So wäre die SPD genau mit 28,3 Prozent Gewerkschafterstimmen ins „Ziel“ gekommen. Auf Platz zwei wären die Grünen mit 18,2 Prozent gelandet, gefolgt von der CDU mit 17,3 Prozent. Bei der AfD machten 17 Prozent der Gewerkschafter ihr Kreuz. Für die Linke langte es für 8,4 Prozent, und die FDP landete bei 4,9 Prozent bei den Gewerkschaftern.

Besonders groß sei der Rückhalt für die SPD unter den Beamten (33,4 Prozent) und Arbeitern (31,2), die Gewerkschaftsmitglied sind. Zudem gaben 26 Prozent der gewerkschaftlich organisierten Angestellten der SPD ihre Stimme.

Bei Beschäftigten, die nicht Mitglied einer Gewerkschaft sind, sei der Zuspruch für die SPD deutlich geringer gewesen. Hier liege die CDU klar vorne. So wählten 33,9 Prozent der Beamten, 28,1 Prozent der Angestellten und 24,8 Prozent der Arbeiter die Christdemokraten.

Übrigens: Die Wahlbeteiligung bei der Landtagswahl in Hessen ist von 73,2 Prozent auf 67,5 Prozent gesunken. hin

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