1. Startseite
  2. Wirtschaft

Info: Die Kaufkraft

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

Die GfK-Kaufkraft ist definiert als die Summe aller Nettoeinkünfte der Bevölkerung, bezogen auf den Wohnort. Neben dem Nettoeinkommen aus selbstständiger und nichtselbstständiger Arbeit werden ebenso

Die GfK-Kaufkraft ist definiert als die Summe aller Nettoeinkünfte der Bevölkerung, bezogen auf den Wohnort. Neben dem Nettoeinkommen aus selbstständiger und nichtselbstständiger Arbeit werden ebenso Kapitaleinkünfte und staatliche Transferzahlungen hinzugerechnet.

Von diesem verfügbaren Einkommen sind allerdings noch nicht die Ausgaben für Lebensmittel und Kleidung, Versicherungen, Miete, Gas oder Strom abgezogen. Folglich bedeutet ein nominaler Anstieg der Kaufkraft nicht zwangsläufig, dass jedem Einzelnen real mehr Geld zur Verfügung steht, wenn sich diese Ausgaben stärker verteuern. Auch ist zu berücksichtigen, dass die Kaufkraft einer Region einen Durchschnittswert darstellt und nichts über den Reichtum einzelner Einwohner und die Schere zwischen „Arm“ und „Reich“ aussagt. Sparen ist bei den Zahlen nicht berücksichtigt.

Basis der GfK-Berechnung sind – neben der Lohn- und Einkommenssteuerstatistik – einschlägige Zahlenreihen zur Berechnung der staatlichen Leistungen sowie diverse Prognosewerte der Wirtschaftsinstitute.

(red)

Auch interessant

Kommentare