Die Sparkasse integriert ein neues Online-Banking-System - es soll die Bedienung vereinfachen
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Die Sparkassen wollen ihr Online-Banking umfassend überarbeiten.

Modernisierung

Sparkassen: Wichtige Änderungen beim Online-Banking - Was sich für Kunden ändern soll

  • Patrick Freiwah
    VonPatrick Freiwah
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Für Sparkasse-Kunden wird sich das Online-Banking künftig ändern: Schrittweise will die S-Gruppe auf ihren Webseiten ein neues System ausrollen. Die wichtigsten Neuerungen.

Berlin/München - Die Sparkassen-Gruppe führt ein neues System ein, welches das Online-Banking für die Kunden künftig wesentlich einfacher machen soll. Die Umstellung der Website wird es für Verbraucher* intuitiver machen, die Bedienbarkeit soll Zeit sparen und schneller zum Ziel führen.

Das überarbeitete Design der Anwendung befindet sich derzeit noch in einer Testphase, Nutzer können das neue Online-Banking auf Wunsch jedoch bereits anhand einer Demoversion ausprobieren und sich bei Gefallen dafür registrieren.

Sparkasse erneuert Online-Banking: Einfachere Nutzung angepeilt

Wie die Sparkassen-Gruppe am Donnerstag gegenüber Merkur.de erklärte, ist der neue Internetauftritt derzeit in bestimmten Regionen nutzbar und wird in den kommenden Monaten sukzessive auf weitere Filialen ausgeweitet. So sei das neue Online-Banking bereits bei diversen Websites verfügbar, darunter die Städte Hannover, Nürnberg, Paderborn, Düsseldorf und Bremen. Im Verlauf des Jahres 2022 sollen die Sparkassen-Portale von weiteren Regionen mit dem modernisierten Frontend ausgestattet werden.

Auch darüber, welche Vorteile das neue System für die Kunden bereithält, gibt es konkrete Informationen: Zum einen soll der Login sowohl per Computer als auch per mobilem Endgerät wie Smartphone oder Tablet leichter funktionieren. Darüber hinaus soll die Navigation künftig deutlich einfacher werden (Online-Banking Apps im Test*).

Auch das sogenannte „Multibanking“ soll künftig einfacher funktionieren. Konten oder Depots bei anderen Banken können vom Nutzer in das Sparkasse-System integriert werden, um einen besseren Überblick auf die Finanzen zu haben. Auch Zahlungen bei anderen Geldinstituten können von der Sparkasse-Plattform abgewickelt werden. Eine weitere pragmatische Besonderheit ist, dass bei Kontobewegungen auch ein Händler- oder Firmenlogo erscheint, um Ab- und Zubuchungen schneller definieren zu können.

Online-Banking bei Sparkasse und Co.: Gerade für Ältere oft ein Ärgernis

Eine weitere Anpassung komme bei Überweisungen zum Tragen: Die Steuerung wird vereinfacht und der Bereich Daueraufträge direkt in der entsprechenden Maske integriert, um Klicks beziehungsweise Zeit zu sparen. Wie das neue Online-Banking-System der Sparkasse* von der Kundschaft aufgenommen wird, dürfte sich im Verlauf des Jahres 2022 zeigen.

Besonders für ältere Menschen stellt Online-Banking oftmals eine Hürde dar. Dazu kommt, dass viele Banken ihre Filialnetze weiter ausdünnen. Mit der modernisierten Software sollen auch ältere Menschen leichter Internet-Banking nutzen können.

Derweil sind etliche Sparkassen-Kunden genervt: Nach dem BGH-Urteil zu Gebührenerhöhungen stehen ihnen eigentlich Rückzahlungen zu. Doch viele Sparkassen halten ihre Kunden hin*. (PF) *Merkur.de ist Teil von IPPEN.MEDIA.

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