Unterhalt: Bessere Absicherung

Alleinerziehende Mütter oder Väter sollen künftig besser abgesichert sein, wenn der andere Elternteil Unterhalt für das gemeinsame Kind verweigert.

Alleinerziehende Mütter oder Väter sollen künftig besser abgesichert sein, wenn der andere Elternteil Unterhalt für das gemeinsame Kind verweigert. Der sogenannte Unterhaltsvorschuss wird ausgeweitet. Die Gesetzespläne sehen vor, die Begrenzung der Bezugsdauer auf sechs Jahre abzuschaffen und die Altersgrenze beim Kind von 12 auf 18 Jahre zu erhöhen. Noch verhandeln Bund und Länder über die Finanzierung. Wann die Regelung 2017 in Kraft tritt, ist daher noch offen. Angestrebt wird ein Abschluss des Gesetzgebungsverfahren bis März.

Unterhaltskosten für einen Dritten können als außergewöhnliche Belastung geltend gemacht werden. Für das Jahr 2017 sind nach Angaben des Steuerzahlerbundes maximal 8820 Euro abziehbar und damit 168 Euro mehr als für 2016.

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