Aldi, Lidl, Rewe & Co.

2G-Regel im Supermarkt: Wird Einkaufen für Corona-Ungeimpfte bald unmöglich? 

Die Corona-Regeln werden immer wieder angepasst – auch in Supermärkten wie Aldi, Lidl und Co. Jetzt wird sogar die 2G-Regel für den Einzelhandel diskutiert.

Wiesbaden ‒ Abstand halten und Maske tragen: Derzeit gelten in Supermärkten noch die gängigen Corona*-Maßnahmen. Doch was für viele gerade noch kaum vorstellbar ist, könnte schon bald Realität werden: Einkaufen ohne Maske.

Welchen Nutzen das 2G-Modell für die Supermärkte in Hessen bringen kann und welche Konsequenzen diese Entscheidung für mindestens 35 Prozent der Hessen mit sich bringen würde, verrät fr.de*.

Am Dienstag (12.10.2021) verkündete der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier nach der Beratung des Corona-Kabinetts die umstrittene Neuerung. Allen Betrieben des Einzelhandels soll es durch das 2G-Optionsmodell künftig erlaubt sein zu wählen, ob sie nur noch Geimpfte und Genesene in ihr Geschäft lassen wollen – auch Supermärkten und Discountern.

Corona in Hessen: 2G-Regel im Einzelhandel?

Die optionale 2G-Regelung für den gesamten Einzelhandel sei „auf Wünsche aus der Branche hin“ entstanden, heißt es in der Pressemitteilung der hessischen Staatskanzlei. In der Mitteilung heißt es weiter, dass die 2G-Option auch nur tageweise genutzt werden kann.

In Supermärkten in Hessen kann künftig auch das 2G-Modell angewendet werden. (Symbolbild)

Auch wenn die Lebensmittelgeschäfte Bestandteil der Grundversorgung sind, darf die Supermarkt-Leitung dann selbst entscheiden, ob sie ungeimpfte Menschen noch in ihren Geschäften einkaufen lässt – oder eben nicht. So hat das Verwaltungsgericht in Frankfurt entschieden. *fr.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Victoria Jones/Imago

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare