Trotz der gekippten Corona-Osterruhe gibt es ab Ende März in Hessen wieder einige Änderungen für den Einzelhandel.
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Trotz der gekippten Corona-Osterruhe gibt es ab Ende März in Hessen wieder einige Änderungen für den Einzelhandel.

Corona-Lockdown

Einkaufen an Ostern: Diese Regeln gelten über die Feiertage

  • vonAlina Schröder
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Der geplante bundesweite Oster-Lockdown wurde wieder gestoppt. Geschäfte dürfen nun auch am Gründonnerstag öffnen. Doch welche Regeln gelten über die Feiertage?

Kassel - Ursprünglich hatten sich Bund und Länder auf eine bundesweite Osterruhe geeinigt, um die Zahl der Corona-Neuinfektionen und somit auch die Ausbreitung der Virus-Mutationen zu bremsen. Doch am Mittwoch (24.03.2021) stoppte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) kurzfristig diesen Entscheid. Welche Regeln gelten nun für Einkäufe über die Feiertage?

Die Osterruhe geht, der Lockdown bleibt: Ab dem 29.03.2021 gelten in ganz Deutschland wieder verschärfte Corona*-Regeln. Zunächst wird der Lockdown wegen anhaltend hoher Infektionszahlen bis zum 18.04.2021 verlängert. Lockerungen und weitere Öffnungsschritte, wie ursprünglich vorgesehen, können daher nicht durchgeführt werden - auch über Ostern nicht.

Doch kein harter Corona-Lockdown über Ostern: Diese Änderungen gelten bald für Hessen

Ein Tag mehr für Ostereinkäufe: Eigentlich sollte das öffentliche und wirtschaftliche Leben über die Osterfeiertage weitestgehend heruntergefahren werden. Da der geplante Osterlockdown aber doch noch gekippt wurde, dürfen auch Supermärkte und Geschäfte des alltäglichen Bedarfs am Gründonnerstag (01.04.2021) geöffnet haben.

Allerdings wird es in Hessen ab Ende März wieder Änderungen im Einzelhandel geben. Das erst eingeführte Shoppingkonzept „Click&Meet“*, das Einkaufen mit Terminvergabe, wird mit den neuen Corona-Regeln nicht mehr möglich sein - darüber berichtet die Hessenschau.

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Hessen: Keine weiteren Corona-Lockerungen in Sicht - „Das tut weh“

Ab dem 29. März 2021 können Kunden in einem Geschäft dann wieder nur per „Click&Collect“* shoppen. Das bedeutet, dass Ware im Internet bei Einzelhändlern vorbestellt und vor Ort schließlich abgeholt werden kann. Buchläden, Gartencenter und körpernahe Dienstleistungen bleiben aber, unabhängig von der jeweiligen Inzidenz, weiter geöffnet. In Hessen sollen das aber wohl erstmal die letzten Lockerungen gewesen sein. Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) erklärte, dass weitere Öffnungsschritte nicht in Betracht kommen würden. „Das tut weh“, so der CDU-Politiker.

Hessen im Corona-Lockdown: Ab Ende März kehrt der Einzelhandel wieder zurück zum Click&Collect-Konzept. Terminvereinbarungen in Filialen sind dann nicht mehr möglich. (Symbolbild)

Corona-Lockdown: Niedersachsen erwägt Verschärfungen über Ostern - Click&Collect-Einkäufe in Hessen

Einem Bericht des NDR zufolge denke die niedersächsische Landesregierung sogar über zusätzliche Corona-Verschärfungen über Ostern* nach. „Wir werden die Dinge nicht einfach laufen lassen können“, sagte Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) am Mittwochabend (24.03.2021). Neben Beschränkungen von Tagesausflügen verkündete er in einer Sondersitzung des niedersächsischen Landtages am Freitag (26.03.2021), dass in Regionen mit einer hohen Inzidenz ab sofort auch wieder Ausgangssperren drohen* - einen verschärften Oster-Lockdown wird es demnach dann doch nicht geben.

Derzeit sind in Niedersachsen, im Gegensatz zu Hessen, noch Einkäufe mit Terminvereinbarungen möglich. Diese Regelung gilt allerdings nur für Landkreise und kreisfreie Städte, die eine 7-Tage-Inzidenz von unter 100 aufweisen. (Alina Schröder) *hna.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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