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Verseuchte Wilke-Wurst: Skandal immer verheerender - Experte warnt Verbraucher

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Von: Marion Neumann

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Keimbelastete Wurst von Wilke wurde offenbar auch in den Fertigprodukten anderer Hersteller verarbeitet (Archivbild).
Keimbelastete Wurst von Wilke wurde offenbar auch in den Fertigprodukten anderer Hersteller verarbeitet (Archivbild). © dpa / Uwe Zucchi

Der Skandal um die Wurstwaren des Herstellers Wilke reißt nicht ab. Jetzt wurde bekannt, dass die Waren auch in Fertigprodukten anderer Hersteller verwendet wurden.

Twistetal - Der Skandal um die Wurst des Lebensmittelherstellers Wilke zieht weiter Kreise. Wie nun bekannt wurde, sind die Waren auch in Fertiggerichten anderer Hersteller verwendet worden. 

Verseuchte Wilke-Wurst auch in Fertigprodukten - Haushalte in Gefahr? 

Verbraucherschützer von „Foodwatch“ hatten diesbezüglich am Freitag eine Anfrage beim Verbraucherschutz-Ministerium in Hessen gestellt, berichtete die Bild am Sonntag. Die Fertiggerichte seien allerdings „nach derzeit vorliegenden Informationen“ bereits zurückgerufen worden und werden aktuell nicht mehr verkauft. 

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Martin Rücker, Chef von „Foodwatch“, forderte dennoch, dass die „Namen von betroffenen Herstellern, Marken, Produkten und Verkaufsstellen“ veröffentlicht werden sollen. Er befürchtet, dass sich in Haushalten noch Fertiggerichte befinden, in welchen Wilke-Wurst verarbeitet ist. „Es wird gemauert und vertuscht!“, befürchtet Rücker. 

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Rund 300 Tonnen Fleischwaren aus dem Wilke-Bestand sind bereits vernichtet worden. Das Bundesamt warnte vorab vor den gefährlichen Keimen. Auch Bundesernährungsministerin Julia Klöckner (CDU) schaltete sich in die Diskussion um den Wurst-Skandal ein. 

Die Brauerei „Franken Bräu“ hat zum dritten Mal innerhalb weniger Zeit ihr Bier zurückgerufen.

Wegen einer besonders ungewöhnlichen Zutat in einem Kuchen kam es außerdem auf einer Trauerfeier zu schlimmen Szenen. Zahlreiche Gäste wurden ins Krankenhaus eingeliefert.

Die Ermittlungen im Lebensmittel-Skandal bei der Firma Wilke gehen weiter. Jetzt hat das Robert-Koch-Institut eine Liste übergeben.

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