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Warme Wohnung ohne Heizung? Mit diesen Tricks klappt es

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Von: Sebastian Richter

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Energiesparen ist aktuell das Thema der Stunde. Auch ohne die Heizung hochzudrehen, kann man mit einfachen Tricks für angenehme Temperaturen sorgen.

Kassel – Die steigenden Energiepreise sind in aller Munde. Gegen die erhöhten Kosten lässt sich nur wenig tun – außer, die Laufzeit der Heizung insgesamt zu reduzieren. Wie sorgt man dennoch für gemütliche Wärme in den eigenen vier Wänden? Die wichtigsten Tipps zusammengefasst.

Die Heizung muss nicht immer laufen, um für eine angenehme Temperatur in der Wohnung zu sorgen. Eine wichtige Maßnahme ist schon, die eigene Vorstellung einer warmen Wohnung anzupassen. Schon eine Raumtemperatur von einem Grad weniger kann laut dem Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) bis zu sechs Prozent Energie sparen.

Energiesparen ist für viele Haushalte aktuell ein wichtiges Thema.
Eine warme Wohnung kann man auch ohne Heizung haben. (Symbolfoto) © agrarmotive/Imago

Warme Wohnung ohne Heizung: Dichte Fenster und Türen sind elementar, wenn man weniger heizen will

Das A und O für eine warme Wohnung ist es, die erwärmte Luft effizient in der Wohnung zu halten. Wichtig dafür sind gut schließende Fenster und Türen. Aber wie findet man heraus, ob Fenster und Türen tatsächlich dicht sind? Die Verbraucherzentrale gibt einen schnellen und einfachen Tipp, wie sich die Wärmedämmung überprüfen lässt. Dazu soll man einfach ein Blatt Papier zwischen Rahmen und geschlossenes Fenster klemmen. „Lässt sich das Papier nicht herausziehen, ist das Fenster dicht genug“, heißt es vonseiten der Verbraucherzentrale.

Warme Wohnung ohne Heizung? Mit diesen Tricks gelingt es

Was aber tun, wenn sich herausstellt, dass die Fenster undicht sind? Laut dem BMWK kann man mit elastischen Dichtungsbändern schon für kleines Geld nachhelfen. Außerdem eine Option: Dichtprofile und Bürstendichtungen für Türunterkanten, um Zimmer warmzuhalten und die Wärme nicht etwa ins Treppenhaus abziehen zu lassen.

Außerdem hat das Bundesministerium einen weiteren Tipp parat: In den meisten Haushalten sind Dichtungsmöglichkeiten schon vorhanden: Rollos, Vorhänge und Jalousien in kalten Nächten zu schließen, hält die Wärme besser in der Wohnung und spart Energie. Und damit die Wohnung beim Lüften nicht zu stark auskühlt, sollte man effizient lüften. Dazu gehört: Stoßlüften statt Fenster kippen.

Einfache Tipps im Alltag für eine warme Wohnung ohne Heizung

Ist die Wohnung erst einmal dicht, kann man sich um eine angenehme Temperatur in der Wohnung kümmern. Dabei muss man nicht unbedingt auf die Elektro- oder Gasheizung vertrauen, sondern kann kreativ werden: Die Restwärme des Backofens zum Beispiel kann einen kleinen Beitrag zu einer warmen Wohnung liefern.

Auch Kerzen können dabei helfen, die Raumtemperatur auf eine angenehme Gradzahl zu bringen. Schöner Nebeneffekt: Das natürliche Licht der Kerze schafft eine gemütliche Atmosphäre. Sogenannte Teelichtöfen können nochmal die Heizwirkung einer Kerze erhöhen. Zu viele Kerzen sind jedoch auch nicht empfehlenswert, da sie für eine erhöhte Rußkonzentration in der Luft sorgen. Verbraucherinnen und Verbraucher sollten hier also aufpassen.

Ohne zu Heizen ein warmes Zuhause? Diese Tipps und Tricks helfen

Und schließlich ein Tipp, der eigentlich keiner sein sollte: Warm anziehen. Mit einem dicken Pullover den Abend auf der Couch verbringen, dazu noch eine kuschelige Decke, schon lässt es sich auch bei ein paar Grad weniger in der Wohnung aushalten. Nicht nur warme Kleidung hilft für die richtige Wohlfühl-Atmosphäre, auch Teppiche tragen ihren Teil dazu bei.

Was für ein Gasverbrauch ist im Haushalt eigentlich normal? Angesichts der Gaskrise wollen viele auch hier sparen, je nach Wohnfläche können sie ihren Verbrauch mit dem Durchschnittsgasverbrauch vergleichen. (spr)

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