Whatsapp-Nachrichten: Das Landeskriminalamt Hessen warnt vor „besonders dreisten“ Betrügern.
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Whatsapp-Nachrichten: Das Landeskriminalamt Hessen warnt vor „besonders dreisten“ Betrügern.

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Gefährliche Whatsapp-Nachrichten: LKA warnt vor „besonders dreister“ Masche

  • Sandra Böhm
    vonSandra Böhm
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Das Landeskriminalamt (LKA) warnt aktuell vor einer „besonders dreisten“ Betrugsmasche. Bei diesen Whatsapp-Nachrichten ist Vorsicht geboten.

  • Das Landeskriminalamt (LKA) warnt vor einer „besonders dreisten“ Betrugsmasche auf Whatsapp*.
  • Die Betrüger haben es auf Geld, Schmuck und Wertgegenstände abgesehen.
  • Das LKA gibt Tipps und Ratschläge für Empfänger solcher Whatsapp-Nachrichten.

Wiesbaden – Das Landeskriminalamt (LKA) Hessen warnt aktuell in einer Pressemitteilung vor Betrügern, die gefälschte Nachrichten per Whatsapp verschicken. Demnach erwecken die WhatsApp-Nachrichten den Eindruck, als würden sie vom Bundeskriminalamt (BKA) stammen, da sie mit einem angeblichen BKA-Logo und einem Briefkopf versehen sind. Auf den ersten Blick würden sie einen seriösen Eindruck vermitteln.

In ihren Nachrichten berichten die Täter von Einbrüchen durch organisierte Banden in der unmittelbaren Nähe der Empfängerin oder des Empfängers, so das LKA. Diese Banden planen laut LKA - würde man den Betrügern glauben - eine Straftat bei den Empfängern der Whatsapp-Nachricht.

Whatsapp: Betrüger haben es auf Geld abgesehen – LKA warnt

„Besonders dreist“ ist laut dem LKA, dass die WhatsApp-Betrüger sogar umfangreich vor verschiedensten Betrugsmaschen warnen. Außerdem ist demnach in der Nachricht eine Handynummer angegeben, die die Empfänger anrufen sollen, wenn sie den Kontakt zum angeblichen BKA herstellen und weitere Informationen erhalten wollten.

Wenn die Opfer diese Nummer anrufen, werden sie laut LKA in ein Gespräch verwickelt, in dem die Betrüger ihnen raten, ihr Vermögen vor den Einbrechern zu sichern. Die Täter haben es auf Schmuck, Bargeld und Wertgegenstände abgesehen. All das soll außerhalb der Häuser und Wohnungen deponiert werden, damit die falschen BKA-Beamten alles unbemerkt zur Vermögenssicherung abholen und aufbewahren können. Das Geld und Vermögen ist dann natürlich weg.

Betrugsmasche auf WhatsApp: LKA gibt Ratschläge

Um die Empfänger solcher Nachrichten vor einem möglichen Betrugsfall zu schützen, gibt das LKA Tipps und Ratschläge:

  • Nutzer sollen nicht auf solche WhatsApp-Nachrichten vom angeblichen BKA reagieren.
  • Auch sollen sie die angegebene Handynummer nicht anrufen.
  • Generell soll niemand Unbekannte in seine Wohnung lassen.
  • Um einen möglichen Betrugsfall auszuschließen, sollen Betroffene sich „von angeblichen Amtspersonen“ - wie zum Beispiel Polizisten - den Dienstausweis zeigen lassen.
  • Schon beim geringsten Zweifel empfiehlt das LKA, die jeweilige Behörde anzurufen. Dabei sei wichtig, dass der Betroffene die Nummer selbst heraussuche, oder sie sich von der Telefonauskunft durchgeben lasse. Dabei sollen die mutmaßlichen Betrüger vor der verschlossenen Tür warten.
  • Außerdem gibt das LKA den Hinweis, dass die Polizei niemals um Geld bitten wird.
  • Ein weiterer Ratschlag des LKA ist, dass die Menschen niemals Details zu ihren finanziellen Verhältnissen preisgeben sollen.
  • Die Menschen sollen sich auch am Telefon nicht unter Druck setzen lassen. Stattdessen sollen sie einfach auflegen.
  • Und zuletzt der wohl wichtigste Tipp: „Übergeben Sie niemals Geld, Schmuck oder Wertgegenstände an unbekannte Personen.“

Weitere Informationen gib es laut LKA unter polizei-beratungen.de. Experten warnen aktuell auch vor einem gefährlichen Virus auf WhatsApp*. (Sandra Böhm) *hna.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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