Wells-Fargo-Chef büßt nach Skandal Millionen-Bonus ein

Nach dem Skandal um Scheinkonten streicht die US-Großbank Wells Fargo ihrem Vorstandschef John Stumpf 41 Millionen Dollar (36,6 Mio. Euro) Bonus.

Nach dem Skandal um Scheinkonten streicht die US-Großbank Wells Fargo ihrem Vorstandschef John Stumpf 41 Millionen Dollar (36,6 Mio. Euro) Bonus. Der 63-Jährige habe selbst angeboten, seine seit 2013 erhaltenen Aktienoptionen zurückzugeben, teilte das Institut mit. Auch die im Juni ausgeschiedene Verkaufschefin Carrie Tolstedt verliert Ansprüche auf 19 Millionen Dollar. Beide verzichteten auch auf Boni für dieses Jahr.

Stumpf steht unter erheblichem Druck der Politik. Heute muss er sich erneut vor dem Bankenausschuss des US-Kongresses den Abgeordneten stellen. Viele fordern, dass er die Verantwortung für den Skandal übernimmt und zurücktritt. Mitarbeiter der Bank hatten unter Verkaufsdruck über Jahre hinweg in großem Stil Scheinkonten eröffnet, die nicht von Kunden autorisiert worden waren.

Wells Fargo akzeptierte bereits im Rahmen eines Vergleichs mit US-Behörden eine Strafe von 185 Millionen Dollar. Weitere fünf Millionen Dollar sollen an geschädigte Kunden fließen. Mehr als 5000 Angestellte wurden wegen der Affäre schon gefeuert.

Durch Digitalisierung und E-Antriebe entstehen neue Logistikkonzepte und Verkehrssysteme. Um die Auswirkungen auf Wirtschaft und Gesellschaft zu diskutieren, plant die Messe Frankfurt eine Fachmesse mit begleitenden Kongressen zu den Themen Digitalisierung und Intelligente Transport-Systeme, die vom 20. bis 22. November 2017 erstmals in Frankfurt stattfinden soll.

Mit der „Hypermotion“ im Geschäftsbereich „Mobility & Logistics“ schließt die Messe eine Lücke im internationalen Markt: Es entsteht die erste eigenständige Plattform für die digitale Transformation im Verkehrsbereich. Partner der Veranstaltung sind unter anderem das Bundesverkehrsministerium, das Land Hessen, der Verband deutscher Verkehrsunternehmen und das Deutsche Verkehrsforum.

(dpa)

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